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Verstaubtes:

(alte Basteleien)

Stereo Radioempfänger @1985

Das UKW-Empfangsteil stammt von einem typischen Plast, Mono-Küchenradio aus den siebzigern. Es wurde mit Dekoder, H/T Klangreglung, Vorstufen und A210K (DDR) Verstärker-IC's ausgestattet, und so zum Stereoradio umgebastelt. Hinter der dunkelroten Plexiglas-Blende befinden sich LED's zur Skalen- und Feldstärkeanzeige. Weiter sind 2 Zeiger-Instumente für L/R-Aussteuerung, Stereo-LED, Mono-Schalter und Netztaster eingebaut, DIN-5 Buchse hinten für Aufnahme/TA-Wiedergabe. Tastenfeld (M/K/U/TA) und Drehkondensator waren vom alten Radiochassis vorgegeben. Die Teleskopantennen für "freien Empfang" im Raum Berlin können bei fester Antenne hinten, waagerecht gekippt und eingeschoben werden. Das Gehäuse aus Aluminium ist drahtgebürstet und mit blauem Glühlampentauchlack/Klarlack geAirbrusht, -na damals hieß sowas noch "Mundspritze".

 

10 Kanal stereo Equalizer @1987

mit 3x2Kanal Mischer, Mikro-Vorverstärker + Klangregler und Abhörverstärker

Stereo- Tapedeck @1988

Ein Produkt aufkommender Langeweile während meiner Dienstzeit bei der NVA. Der Kassettenspieler sollte möglichst klein werden (28 x 23 x 12 cm) und mit einer halbwegs partytauglichen Endstufe ( 2x IC A2030 ) ausgestattet sein. 110V Elektromagnete (andere hatte ich nicht zur Verfügung) greifen auf das ursprünglich "handmechanische" Kassetten-Laufwerk (Geracord) zu. So gibt es nur vier kleine Taster (zurück/vor/play/stop) Den Antriebsmotor habe ich zugunsten der Gesamthöhe oben am Laufwerk abgesägt und nach rechts umverlegt. Die Kassette wurde horizontal über zwei Teleskopelemente (aus Stabantennen) mit einem eingelöteten Spindelantrieb motorisch eingezogen oder ausgefahren. Mit dem "Kick-Regler" läst sich die Wiedergabe etwas beschleunigen. Eine Band-Endabschaltung, getrennte Höhen/Bass Regler, LED-Pegelanzeigen sind auch vorhanden. Neben dem Netzanschluß und Lautsprecherbuchsen gibt es auf der Rückseite eine 5pol DIN Buchse zur Signal-Ausgabe oder um die eingebaute Endstufe fremd nutzen zu können. Aufnehmen kann das Teil jedoch nicht.

kleiner Videobeamer @1996.

(nach einer Projektor- Digitaluhr) als Verknüpfung von Diaprojektor (zum Durchleuchten) und einem zerlegtem LCD-Taschenfernseher mit AV Eingang als "Dia". Inzwischen gibt es dafür auch bessere Selbstbau-Methoden. (z.B. Overhead-Projektor + demontierter TFT Monitor)

Musikgesteuerte 13- Kanal Lichtanlage @1997 Details

DIE Selbstbau-Option für DJ's im Osten ohne Westkohle: Der 100 Watt HiFi Leistungsverstärker / "Funkamateur 9/82":

Hier die Schaltung:

"Disse-Oszi"

Fernsehgerät als Oszillograph, Umbau von 1982.

Ein angeschlossenes Musiksignal wird auf der Fernseh-Röhre als oszillographische Kurve angezeigt.

Der Umbau passt in fünf Sätze:

Die beiden Ablenkspulen zur Bildröhre sind von der restlichen Schaltung abgetrennt und die dort fehlenden Induktivitäten durch Dummy's ersetzt. Die jetzt freien Anschlüsse zur Ablenkspule der Bildröhre sind horizontal mit Netzfrequenz aus einen 6 Volt~ Klingeltrafo gespeist. Das genügt um den Strahl bildbreit abzulenken. Die zweite, vertikale Ablenkspule ist statt des Lautsprecher am Ausgang des Tonverstärker angeklemmt. Eingang zu diesem "neuen" Y-Verstärker ist der Fernseh- Lautstärkeregler.

Röhren-Fernseher sind leider untrennbar mit Stromschlag-Gefahr unter Hochspannung verbunden. Im Umbau-Beispiel: "FSG-Stassfurt" ist darauf weiter eingegangen:




Der "Disse-Oszi" funktioniert nach gleichem Prinzip wie "richtige" Oszillographen. Mit einfachen 50Hz sinus, an zudem dynamischen Ablenkspulen, ist er als Mess-Werkzeug jedoch untauglich.

In den 80gern war solch oszillographischer Kurvensalat hinter grünem oder rotem Glas durchaus ein Hingucker. 

"Der letzte seiner Art" ist mit diesem Party-Clip v. 98' "DasHaus" verewigt. !!Grüße an alle die dabei waren !! 

Das Oszi-Bild im Hintergrund erinnert an eine Galaxie

Die beiden Ablenkspulen des "Oszi" sind hier wie Lautsprecher am jeweils linken & rechten Tonsignal angeschlossen. Bleiben nun, zB. durch Stille, beide Signal-Spannungen aus, gibt es auch keine Ablenkbewegung mehr. Der Leuchtstrahl ruht jetzt im Bildmittelpunkt und zertrommelt dabei, ähnlich einem Laser, kontinuierlich die Trefferstelle. Übrig bleibt ein dunkler Fleck. Alternativ ist der Bildröhren-Strahlstrom abzuregeln, sobald  an beiden Spulen eine Spannung unterschritten wird.

Oszilloskopische Bildröhren-Anzeigen im Bastelprojekt: "C@t-Amp":

März/2011

(2007)

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