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<- großer "Stein-Amp" mit Röhren

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@2007

Klangregler / Röhren-Vorverstärker

Kräftige Lautsprecher am PC zu betreiben bedeutet leistungsfähige Endverstärker einzusetzen. Oft sind solche Verstärker ohne Klangregler. Softwarelösungen sind meist auch nicht besonders überzeugend. So lag es nahe einen unabhänigen Vorverstärker mit Höhen- und Tiefenregler zum "dazwischenklemmen" aufzubauen. Da im PC-Gehäuse oft ein DVD-Laufwerk-Fach frei bleibt, soll er sich dort unterbringen und auch stromversorgen lassen. Die Schaltung ist zweistufig, (Elektronen-Röhre -> Transistor) und zweifach, (für stereo). Ein Anschluß am PC ist entweder über den Line-Ausgang oder per USB möglich.

Stereovorverstärker mit Röhre ECC82 und JFET-Transistor BF245A :

Durch Drücken des Höhenregler (rechts oben) läßt sich der Verstärker ausschalten. Ist der Tiefenregler (links oben) gedrückt sind beide Trioden der Röhre hintereinander geschalten. So läßt sich zB. ein Subwoofer ansteuern. Die Transistoren sind dann ohne Funktion. Die E/A-Buchsen (unten) sind in "Mini-XLR".

 

 

Verstärkerteil:

Links im Schaltbild: Verstärkerstufen aus Röhre ECC82 mit nachgesetztem Klangfilter. (Kuhschwanz) Rechts dazu die JFET-Transistoren zur Anpassung. Alle Stufen sind in Kathoden-Basis Schaltung. Die Relaise dazwischen...

...ermöglichen eine Umstellung der Verstärkerstufen von stereo auf mono als "nur-Röhre", incl. der Filter.

<-wie Röhrenverstärker funktionieren

Netzteil:

Um die Röhre betreiben zu können ist ein Netzteil eingebaut, das die 12 V Versorgungsspannung aus dem PC auf etwa 230 Volt hochtransformiert.

Der Sinusgenerator erzeugt ein 50Hz Signal, das der angesteuerte Transistor den beiden Eingängen des nachfolgenden 2 x 10W Verstärker-IC als positive und negative Halbwelle anbietet. (Phasenumkehr) Diese typische Brückenschaltung schiebt die Leistung in den "aufwärts"-Trafo. Das so hochtransformierte 50Hz Signal wird nun noch gleichgerichtet und geglättet, -wie man das von solchem Netzteil halt erwartet.

Der USB Eingang funktioniert mit einem CM102-A (externer Link) Controllerchip. Der Verstärker läßt sich so unter Windows  problemlos als Audio-Device anmelden. Ein angeschlossenes USB-Kabel wird per LED angezeigt, und dabei von "Line" (mini xlr-Eingang) auf USB umgeschalten.

Aufbau der Gerätefront 

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